Freitag, 23. August 2013

Umzug

Hallo liebe Filzer,

da Blogger leider scheinbar unter Gedächtnisschwierigkeiten leidet und mein Design nicht übernehmen will, bin ich kurzerhand umgezogen. Ihr findet mich ab sofort hier:

Und wie findet ihr die neue Seite?

Dienstag, 20. August 2013

Mein aktuelles Projekt: eine Weste

Kleidung aus Filz herzustellen reizt mich schon, seit ich das erste Mal davon gehört hatte.
Aber das ich damit nicht sofort loslegen könnte, nachdem ich einmal darüber gelesen hatte, wurde mir zum Glück recht schnell klar. Beim Filzen lernt man eben auch geduldig zu sein.
Aber jetzt war es Zeit!
Meine erste Probe war eine Weste für meinen Kuschelbären.
 Foto kommt noch.

Zuerst einmal natürlich die Probe machen. 20 x 20 cm mit Spanischer Schafwolle im Strang mit ein paar Fasern Space im Band (beides Wollknoll) und ein paar Fetzen von gefärbter Pongeseide. Errechneter Schrumpffaktor liegt bei 1,7. Es soll ja was aushalten.
Das Schnittmuster habe ich von einer Strickjacke abgenommen, die mir gut passt.
Die Raglan-Ärmel (so nennt man das, wenn die Ärmel schräg angeschnitten sind) sind super, da ich ein schmales Kreuz und ein breites Becken habe.
Ihr könnt aber auch ein fertiges Schnittmuster nehmen. Wichtig ist nur, das die Maße alle um den Schrumpffaktor vergrößert werden müssen. Bei meinem Schnittmuster war das ziemlich einfach, da kaum Kurven drin sind.

 Schnittmuster auf Zeitungspapier übertragen und unter die Noppenfolie legen.


 Dann könnt Ihr, wie Ihr es gewohnt seid, die Wolle auslegen. 
Ich bevorzuge Strangwolle, aber natürlich geht auch Vlieswolle.


Mit Wasser benetzen. Das sieht immer so toll aus. *-*


Um die Kanten etwas zu schützen und fürs Design habe ich das Space im Band als letzte Schicht aufgelegt. Das tolle an dieser Wolle ist, das sie einen gleichmäßigen verlauf ergibt.


Nächster Schritt ist natürlich das Einseifen. Für die Ränder mit ordentlich eingeseiften Händen die Ränder zusammenschieben, nicht falten.


Nach dem Einseifen rollen, werfen oder reiben, bis es einigermaßen stabil wird, aber nicht komplett fertig filzen! Es soll ein Vorfilz entstehen.

So entstehen die beiden Vorderseiten und das Rückenteil. Das Rückenteil ist im Prinzip ein doppeltes Vorderteil. Bei mir fehlen nur 6 cm in der Breite. Dazu habe ich also kein extra Schnitt erstellt.
Leider ist mir nur zwischendrin die Wolle ausgegangen.
Sobald die da ist, werde ich mein Projekt weiterführen.

Bis dahin, 
verfilzte Grüße
Ilka Bengs
R(h)eine Filzerei

Montag, 12. August 2013

Seidentücher

Zum Glück hatte meine Mama noch alte Bestände an Seidentücher und Seidenmalfarbe.
Dazu hat sie noch viel Platz.
Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe in der Sonne 
so viele Tücher gefärbt, wie es nur ging. *-*



 Durch die Sonne waren die Tücher ganz schnell trocken und konnten aufgehangen werden.


Nachdem die Sonne nicht mehr stark genug geschienen hatte, 
wollte ich natürlich gleich meine selbstgefärbte Seide ausprobieren.


 Verfilzte Grüße von der Insel Usedom
Ilka Bengs
R(h)eine Filzerei


Donnerstag, 8. August 2013

Filzen unter Piraten




Am Wochenende habe ich auf einem Markt mit Kinder Armbänder, bzw. Ketten und Seifen gefilzt.
Ich hatte mir extra Space im Band von Wollknoll mitgenommen. Der Vorteil bei der Wolle ist, dass der Farbverlauf entlang dem Band aufgedruckt wurde und man damit ein schön meliertes Band hat. Leider ist sie mit 24 mic nicht so fein, was die Kinder sicherlich merken werden, wenn sie die Armbänder tragen.
Dazu hatte ich mir extra noch ein Banner gefilzt, welches, wie ich finde auch ganz gut wirkt.




 
Liebe Grüße von der Insel Usedom
Ilka Bengs
 
R(h)eine Filzerei




Mittwoch, 7. August 2013

Karden

Bei dem Begriff Karden, denkt die Filzerin an die aus Holz, Gummi und Metallnägelchen konstruierte handliche Einheit, einer Katzenbürste nich unähnlich, mit der man die Wolle gut kämmen kann.
Doch was haben die Menschen eigentlich vor der Industrialisierung verwendet?
 
Beim Besuch im Garten meines Vaters erklärte er mir, dass es eine Pflanze gibt, die Pate des Namens Karde ist, und die man im getrockneten Zustand früher verwendet hat.
 
Hier seht ihr ein Bild der Pflanze.
Wozu ein Besuch bei den Eltern alles gut ist *-*
 
 
Verfilzte Grüße
Ilka Bengs
R(h)eine Filzerei